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Sonntag, 14. Oktober 2012

No°84 im Papierbezirk

Obgleich ich zur Zeit die für mich schönste Jahreszeit genieße und mich an den Farben in der Natur nicht satt sehen kann, muss ich doch so langsam an die Weihnachtsproduktion denken. Meine ersten drei Weihnachtskarten sind so ganz nach meinem Geschmack gewerkelt: ordentlich viel Kraftpapier!
 
 

Freitag, 12. Oktober 2012

No°83 im Papierbezirk

Heute zeige ich Dir die beiden letzten Albenprojekte unseres Workshops Herbstgefühl. Die Teilnehmer wurden vertraut gemacht mit einer Ringbuch-Mechanik und durften die Arbeitsweise einer Spiralbindung mit der Cinch ausprobieren.
 
Auf dem Beispieltisch befanden sich u.a. die beiden nachfolgenden Werke zur Ansicht.
 

Hinter jeder Monatsseite befindet sich eine Hülle aus Pergamentpapier, in die Karten gesteckt werden können. So können das ganze Jahr über die Karten für die Geburtskinder gesammelt werden.
 
 
 
 

Mittwoch, 10. Oktober 2012

No°82 im Papierbezirk

Ein weiteres Projekt unseres Workshops war das Stickbinding-Album, ein durch einen Ast zusammengehaltenes Gefüge von Seiten samt Cover. Auch hierzu gab es auf dem Präsentationstisch verschiedene Beispiele.
 
  
 
Dieses Album ist eigentlich ein Fake!!! Es ist genau genommen kein Beispiel für die Stick Binding, denn hier werden die Blätter und die Coverseiten nicht von den Halmen (die den Ast ersetzen) gehalten. Dadurch, dass das schöne Blätterpapier auf Graupappe aufgeklebt ist, um schön stabil zu sein, lässt sich das Cover natürlich nicht aufschlagen. Zusammen gehalten wird das Ganze mit Hilfe des tollen Grungepaper von Tim Holtz. Letzteres ist von Hause aus grau, ich habe es in diesem Fall mit dem Stempelkissen braun eingefärbt. Zwei Streifen dieses Grungepapers wurden mit Eyelets an Vorder- und Rückseite festgemacht. So lässt sich das Album gut aufschlagen.


Hier handelt es sich wieder um ein echtes Beispiel einer Stick-Binding. Die Breite des Aquarellpapieres von Vorder- und Rückseite wurde hier doppelt so breit gewählt wie die eigentliche Breite des Albums. Dadurch lässt es sich nach innen einschlagen und mit in die Bindung aufnehmen. In den entstehenden Zwischenraum der Vorderseite wurde hier ein grünes Transparentpapier eingelegt, um die ausgestanzten Blätter hervorzuheben. 

In diesem Beispiel werden die Innenseiten und die Rückseite des Covers miteinander verbunden. Die Frontseite wird bei Bedarf geöffnet. Auf der rechten Seite befindet sich eine Einstecklasche!

Hier das Album in geöffnetem Zustand! Die Innenseiten werden wir bei einem Block nach oben umgeschlagen.


 

Montag, 8. Oktober 2012

No°81 im Papierbezirk

Aus Zeitmangel fahre ich heute nicht mit dem Zeigen der Workshop-Präsentationstisch-Werke (die erst noch fotographiert werden wollen) fort, sondern stelle Dir eine kleine Zwischendurch-Karte  zum Umzug ins neue Heim vor.
 

 

Donnerstag, 4. Oktober 2012

No°80 im Papierbezirk

In den nächsten Tagen möchte ich Dir einige Werke vorstellen, die in der Zeit vor unserem Workshop entstanden sind und die ich noch nicht gezeigt hatte, da sie Bestandteil dieser Veranstaltung waren. Es handelt sich hierbei nicht um die von den Teilnehmern erstellten Projekte, sondern um einige Stücke, die unseren Beispieltisch zierten.
 
Heute habe ich ein Album für Dich, das man in der englisch-sprachigen Literatur als Album mit ´Z-Folded Covers´ bezeichnet.  Betrachtet man das Album von oben, so kann man genau genommen von zwei Z-Faltungen sprechen. Das Album sollte als weiteres Beispiel für die Anwendung der Tortoise-Shell-Binding herhalten. Das Innere ist mit seinen cremefarbenen Seiten bewusst schlicht gehalten. Die Innenseite des Frontcovers ziert eine kleine Einstecktasche.
 
 

Mittwoch, 3. Oktober 2012

No°79 im Papierbezirk

Vor gut einer Woche wurde mir ein Geschenk überreicht, für das ich mich heute endlich einmal  bedanken möchte. Okay, ich habe das akademische Viertel etwas überstrapaziert, aber ich hoffe, die Schenkende wird es mir verzeihen.
 
Dieses wunderschöne Büchlein, in das ich mich sicherlich niemals trauen werden hineinzuschreiben, habe ich bekommen. Ist das nicht ein Traum? Hab ganz herzlichen Dank dafür, liebe Silke!!!!
 

 

Montag, 1. Oktober 2012

No°78 im Papierbezirk

Eigene Workshops haben so ihre Nachwirkungen. Das bekam ich gestern zu spüren, als eine Verpackung für eine CD anzufertigen war. Wie selbstverständlich suchte ich für die weitere Gestaltung meine Dies und Spellbinder zusammen, um jedoch anschließend festzustellen, dass weder meine Big Shot noch meine Cuddlebug sich an ihrem Platz im Regal befanden. Oje, die hatte ich immer noch bei Annika mit all meinen anderen Sachen, die für den Workshop benötigt wurden. In solchen Momenten merkt man wieder einmal, welchen Stellenwert bestimmte Werkzeuge mit der Zeit haben. Gott sei Dank befand sich in meinem Fundus noch die ein oder andere Handstanze, mit der ich dann kleine Verzierungen vornehmen konnte.